Grafiken für das Junkjet Fanzine igmade.edition

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Das Junk Jet Magazin ist ein unabhängiges kollaboratives Format für subversiv piratische Arbeiten zu Elektronik und Ästhetik. Es ist sowohl eine online Veröffentlichung, die alle multimedialen Möglichkeiten ausnutzt, als auch ein extravagantes lo-fi Magazin mit besonderen Zugaben. Junk Jet hat ein offene Plattform etabliert für die Arbeiten von Künstlern, Musikern, Architekten und Theoretikern, die abweichen von programmkonformem Umgang, die auffallen, weil sie (elektronische) Medien um- und übernutzen, vielleicht sogar kaputtnutzen oder gerade nicht nutzen. Sie bringt vom Radio- bis zum Computer neue Arbeiten zusammen, die, für ästhetische Zwecke, Exprimente und Instinkte, technologische Systeme unterlaufen, belagern oder gar zerstören. Das methodische Interesse gilt der Hartnäckigkeit von Anwendern, die Hand oder Konzepte anlegen an elektronische Apparate, um ihnen Eigenes und Unvorhersehbares abzuringen, um ästhetische Systeme zu erzeugen, die überdrehen, destabilisieren und sogar kollabieren. Indem sie die elektronischen Apparate, die von der Industrie als Blackboxes gebaut wurden, herausfordern und ‚aufbrechen’, werden sie zu medialen Don Quichottes, die sich jenseits des Massenmarktes für ihre eigenen Projekte engagieren. Sie tunneln den Mainstream, indem sie nicht nur die Grenzen des Gebrauchs erweitern, weil sie Geräte anders als vorgesehen benutzen, sie unterlaufen zudem die technischen Dispositive, ihre determinierten Funktionen und Ästhetiken, um sich eigene konzeptionelle und ästhetische Systeme zu entwickeln. In diesem Sinne finden sich im neuesten Junkjet Fanzine meine Grafiken, in denen ich Computer durch ihre Fehler menschlicher werden lasse. Ein Computer übertrieb es ein wenig mit dem Multiscreen, ein anderer wurde mit einigen Küchenmaschinen gekreuzt und der letzte kämpft mit hartnäckigen Tastaturpickeln.

Publiziert von igmade.edition.





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