CATALOG: Platzhirsch 10
ARTIST:
MARK BROOM
TITEL:
Ping Pong EP
TRACKS:
A: Bire - B: Ping Pong
RELEASE DATE:
20.02.2007
PRESSE:
Mark Broom auf Platzhirsch. Und dann noch mit einem so glücklich pumpenden Track mit leichten Belgien-Anleihen (ok, solche Synths könnten auch aus der UR-Schmiede gekommen sein ... eine Weile). Wir sind überrascht. Plockernd und rollend, als wäre es dringend geboten, eine Chicagoversion von Rob Hood ins Leben zu zerren, und dabei auch noch so verdammt heiter und rauchig. Die Rückseite hingegen ist eher ein deeper Flow seiner oft percussiv dunklen Art, der aber dennoch, auch wenn hier nichts herausragen will, seine Spannung nicht verliert, denn Broom ist ja immer auch ein Meister des Subliminalen gewesen. (de-bug.de)
Seit Mitte der Neunziger steht Mark Broom zusammen mit Baby Ford für einen aufs Wesentliche reduzierten, trockenen Techno-Sound – lange bevor man vom Minimal-Sound als Stil sprach. Auch in seinen beiden Tracks für Platzhirsch faszinieren der neutrale Funk und die Trockenheit der Sounds. In diesen beiden Stücken gibt es keine Schnörkel, keinen Firlefanz, trotzdem sind sie alles andere als kühl und distanziert. Kein Element steht für sich, alles erscheint als Teil der Gesamtdynamik. Wenigen Producern gelingt es, ihre Beats und Effekte mit einer solchen Selbstverständlichkeit zu droppen. (groove.de)